OPEL KADETT-D 1982 CHAMPAGNER - Článek FLASH

8. ledna 2007 v 15:24 | www.opeloldschool.cz / Urby |  GALERIE TUNING

PŘEKLADAČ ZDE

30 Jahre Kadett D - auch für uns ein Grund zu feiern. Nicht umsonst zeigt der klassische Fronttriebler schon das zweite Mal in diesem Jahr sein markant-zeitloses Gesicht auf einem flash-Cover. Solch' ein spezieller Anlass indes war nicht notwendig, um dieses Exemplar ausgiebig vorzustellen. Denn es dokumentiert den zeitlosen Geist der Karosse und verschmilzt mit einem unbändigen Willen und Streben seines Umbaumeisters René Zittlau, Klassik, Moderne und exklusive Individualität miteinander harmonisch zu vereinen.


Der Himmel. Grau. Scheinbar undurchlässig ziehen Wolken - schwerfällig, müde und abgespannt. Es hat sich eingeregnet. Fahles Licht fällt auf den Hof der Lackiererei. Keine Schatten. Hinten, da steht er. Zurückgelassen. Die Fenster ohne Scheiben, voller Regenwasser. Die Überreste des 82er Kadett erregten vor elf Jahren das Mitleid von René Zittlau aus Mühlheim. Er nimmt ihn mit. Ein Neuanfang. Und Ouvertüre zu einem einzigartig prickelnden Spektakulum. Glanz. Gloria. Champagner! Doch bis der 1982er Kadett D in der hier gezeigten Form auflaufen konnte, vergingen mehrere Umbau- und Restaurationsphasen von 1998 bis 2009 - kaum ein Winter, indem René nicht das Auto komplett auseinander genommen hatte und neue Ideen in den Kadett flossen. Mach es zu Deinem Projekt. Der Werbespruch eines Baumarktes klingt wie extra für René gemacht. Alle Änderungen und Aggregatzustände des Essener Juwels nachzuzeichnen, hätte ein eigenes flash-Sonderheft füllen können.


Der Ursprung dieses Projekts reicht direkt in Renés Jugend zurück und führt zu einem Bekenntnis: "Damals wollte ich unbedingt Golf I GTI fahren, denn ich war ein großer Einser-Fan - bin es auch heute noch. Doch als Azubi war das überhaupt nicht finanzierbar." Einen komplett überholten Kadett D hätte er von seinem Onkel geschenkt haben können. Doch jugendlicher Leichtsinn behielt verhängnisvollerweise die Oberhand. Des Neffens Reaktion frei nach dem Struwelpeter: "Ich fahre Opel Kadett nicht! Nein, Opel Kadett fahr' ich nicht." Der O-Ton lautete: "Ich will einen Einser GTI, nicht mehr nicht weniger", und veranlasste wiederum verständlicherweise Onkel und Tante dazu, den D flugs gegen einen Neuwagen in Zahlung zu geben. Doch der Katzenjammer folgte auf dem Fuße: "Kurze Zeit später hatte ein Kollege einen D als Winterauto. Mitgefahren. Und gemerkt: Das ist doch eine Option." So nimmt seit 1995 der kantige Opel die Vorrangstellung in Renés Autoleben ein.


Čerpáno z: flash.de

 

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